Rechtsanwältin Beatrix Hüller ist Botschafterin der Stiftung Gemeindepsychiatrie

Seit 2026 unterstützt Beatrix Hüller als Botschafterin die Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg. „Ich habe Frau Hüller als eine engagierte Frau und Juristin kennengelernt, die sich nachhaltig für Menschen einsetzt, die Unterstützung benötigen“, so Stiftungsvorstand Wolfgang Pütz. „Ich freue mich, dass wir mit ihr eine weitere starke Persönlichkeit an unserer Seite wissen, die sich mit uns gemeinsam für Menschen mit einer psychischen Erkrankung stark macht.“
Beatrix Hüller arbeitete lange Jahre als Sachbearbeiterin in einer privaten Versicherung. Dort „musste“ sie kranken und behinderten Menschen systematisch Versicherungsleistungen verweigern oder möglichst lang hinauszögern. 2003 stieg sie aus, entschied sich für den Wechsel auf die Gegenseite und vertritt bis heute ausschließlich Versicherte deutschlandweit und persönlich als Fachanwältin für Versicherungsrecht in ihrer eigenen Kanzlei in der Bonner Südstadt. „Ich bin nicht die typische Anwältin“, betont Rechtsanwältin Hüller. “Ich sehe mich eher als eine Freundin auf Zeit für die kranken Menschen“. Ihre Schwerpunkte liegen in den Themen Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung, aber auch auf Behindertenrechtsangelegenheiten sowie der Erwerbsminderungsrente und dem BG-Recht. Ihre Geschichte ist Vorlage für den ARD Film „Verunsichert – Alles Gute für die Zukunft“.
Die Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg setzt sich für Menschen ein, deren Stimme oft leise ist. Eine Tatsache, die auch Beatrix Hüller durch ihre Arbeit kennt. „Ich möchte Menschen dabei beraten, persönlich an die Hand nehmen und ihnen Perspektiven aus ausweglos erscheinenden Situationen aufzeigen. Mit einem klaren rechtlichen Blick auf die Situation der Menschen, aber insbesondere auch mit einem empathischen Feingefühl für deren individuellen Lagen.“ Wir können gemeinsam viel Aufmerksamkeit für die Belange von Menschen mit einer psychischen Erkrankung gewinnen, sind sich Pütz und Hüller einig.
Psychische Erkrankungen nehmen zu. Das zeigen die aktuellen Reports der Krankenkassen. Besonders die psychischen Belastungen bei jungen Menschen steigen seit Jahren deutlich an. Studien zeigen, dass fast jeder vierte junge Mensch in Deutschland Auffälligkeiten, wie depressive Symptome, Angstzustände und soziale Rückzugstendenzen entwickelt.
„Für uns ist klar, dass die gesunde Entwicklung junger Menschen ein wesentlicher Faktor für die gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit ist. Damit wird deutlich, dass wir das Thema psychische Erkrankungen weiter enttabuisieren, niedrigschwellige Zugänge anbieten und eine Resilienzstärkung früh verankern müssen. Das geht am besten mit der Unterstützung enthusiastischer Partner an unserer Seite“, pointiert Pütz die Herausforderungen der Stiftung.
Mit ihren unterschiedlich spezialisierten Tochterunternehmen ist es das Ziel der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg, Menschen mit einer psychischen Erkrankung neue Perspektiven aufzuzeigen, mit denen gesellschaftliche Teilhabe sowohl für die Betroffenen als auch oftmals für deren Angehörige wieder möglich wird.
Unterstützen daher auch Sie die Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg bei der Mega-Aufgabe „Perspektiven ermöglichen“!
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