Das Theater Fulminant präsentiert im Herbst 2026:
„Die Welle – Zwischen Hecke und Hochbeet“
Eine außergewöhnliche Stückentwicklung des Klassikers in einer deutschen Kleingartenanlage
Was passiert, wenn Macht, Gruppendruck und blindes Mitlaufen nicht in einem Klassenzimmer beginnen – sondern mitten in einer scheinbar idyllischen Kleingartenanlage? Theater Fulminant verlegt das bekannte gesellschaftliche Experiment aus „Die Welle“ in ein Milieu, das wie kaum ein anderes für klare Regeln, Gemeinschaftsideale und unterschwellige Konflikte steht: das Vereinsleben der Kleingärtner*innen.
In dieser neuen Fassung stößt die neugewählte Vereinsvorsitzende eine harmlose Gemeinschaftsaktion an, die bald zu einem Strudel aus Kontrolle, Ausgrenzung und wachsender Euphorie gerät. Zwischen Komposthaufen und Gartenzaun, Vereinsheim und Parzellenordnung entfaltet sich ein beklemmend aktuelles Bild davon, wie leicht sich Menschen von einfachen Lösungen verführen lassen – und wie gefährlich die Sehnsucht nach Zugehörigkeit werden kann.
Mit großer Spielfreude, pointierten Figuren und einem feinen Gespür für die Mechanismen sozialer Dynamik zeigt Theater Fulminant, dass die Fragen von „Die Welle“ heute dringlicher sind denn je. Die Kleingartenanlage wird zum Mikrokosmos unserer Gesellschaft – und zur Bühne eines Experiments, das niemand unbeschadet verlässt.
„Die Welle – Zwischen Hecke und Hochbeet“ wird ein packender, humorvoller und zugleich erschütternder Theaterabend, der das Publikum zum Lachen, Erkennen und Nachdenken bringt.
Mitwirkende: Markus Fischer, Bernd Hartnack, Michael Catwalski, Regine Köhne, Michaela Krause, Zeljka Matic, Patrick Mozafari, Rosabel Neumann, Aldona Peterko, Johannes Pusch, Michaela Sieber,
Stückentwicklung: Petra Marx & Theater Fulminant
Regie: Petra Marx